Wienerberger Hochlochziegel ZWP Block-T 0,80

zur Erstellung von Innenwänden, 49,8 x 11,5 x 23,8 cm

Maße / Druckfestigkeit+Rohdichte / Format

Artikel-Nr.: 0101080651

 

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Wienerberger Hochlochziegel ZWP Block-T 0,80

Hochlochziegel: natürliches Baumaterial und guter Wärmeschutz

Was sind Hochlochziegel?

Hochloch-Ziegel sind Mauer- oder Leicht-Ziegel aus tonhaltigem Lehm, denen andere Materialien wie Papierfasern, Sägemehl oder Polystyrol-Kügelchen beigemischt werden. Sie haben eine senkrecht zur Auflagefläche angeordnete Lochung, die ihnen auch ihren Namen verliehen hat. 

Die Lochung sorgt dafür, dass der Tonziegel ein geringeres Gewicht hat und hilft, Material einzusparen. Außerdem optimieren die Löcher die Eigenschaften der Auflagefläche und setzen seine Wärmeleitfähigkeit herab. Daher bietet dieser Typ Ziegel gute wärmedämmende Eigenschaften.
Hochloch-Ziegel werden auch Poroton Ziegel genannt. Sie haben je nach Fabrikat und Maßen eine Loch-Fläche von insgesamt 15 bis 50 Prozent und werden je nach Größe und Form der Lochung in die drei Gruppen A, B und C eingeteilt. Poroton Ziegel der Gruppe A verfügen über Löcher mit dem kleinsten (2,5 cm²), Baustoffe der Gruppe C über Lochungen mit dem größten Querschnitt (16 cm³). 
Hochloch-Ziegel können auch als Leicht-Hochlochziegel hergestellt werden. Sie haben dann aber eine geringe Rohdichte und niedrigere Tragfähigkeit. Ihre wärmedämmenden Eigenschaften sind jedoch besser als die von Mauer-Hochlochziegeln.

Ihre typische rotbraune Farbe erhalten die Ziegel durch die in den Ausgangsmaterialien enthaltenen Eisenoxide. Je nach Brenntemperatur und chemischer Zusammensetzung dieser Eisenverbindungen können die Baumaterialien Farbtöne zwischen Gelb und Dunkelbraun annehmen.

Übrigens: Die ältesten bekannten Lochziegel stammen aus der römischen Antike. Damals verbaute man sie etwas oberhalb des Fußbodens entlang den Innenwänden des sogenannten Hypokaustums. Sie dienten der Beheizung des Raumes.

Wofür verwendet man Hochloch-Ziegel?

Da die Lochung bei diesen Ziegeln vertikal verläuft, haben sie eine hohe Tragfähigkeit und können daher für tragende Wände und Decken verwendet werden. Als Hintermauerziegel setzt man sie für tragendes, aber auch nichttragendes Mauerwerk ein. Außerdem eignen sie sich für Innen- und Außenwände.
Man kann Poroton Ziegel darüber hinaus auch zum Bau zweischaliger Haustrennwände und zum Mauern zweischaliger zusätzlich gedämmter Außenwände verwenden. Welcher Typ Ziegel für den jeweiligen Einsatz am besten geeignet ist, hängt von seinen technischen Eigenschaften wie beispielsweise seiner Dauerhaftigkeit und Druckfestigkeit ab. Poroton Hoch-Lochziegel für Innen- und Außenwände können Sie direkt in unserem Gebhardt
Onlineshop bestellen

Welche Vorteile bieten Hochlochziegel?

Ziegel dieses Typs haben gute wärmedämmende Eigenschaften. Die Breite, Länge, Anzahl und Anordnung der Löcher haben ebenfalls Einfluss auf die Qualität des Wärmeschutzes. Das ökologisch unbedenkliche Baumaterial sorgt für gesundes und behagliches Wohnen. So bleibt die Heizungswärme in der kalten Jahreszeit im Haus. Außerdem verfügt er über eine hohe Diffusionsfähigkeit: Zu viel Wasserdampf wird einfach über die Ziegel in die Außenluft abgeleitet. Aufgrund ihrer guten schalldämmenden Eigenschaften halten Hochloch-Ziegel störende Geräusche aus angrenzenden Räumen fern. Sie bieten einen hohen Brandschutz, da sie im Fall eines Brandes dem Feuer lange standhalten können.

Wie werden Hochlochziegel hergestellt?

  • Man versetzt das gereinigte und aufbereitete Ton-Lehm-Gemisch mit Porosierungsstoffen wie beispielsweise Polystyrol-Kügelchen oder Holzfasern und befeuchtet es dann mit Wasserdampf, damit es die für den jeweiligen Einsatzzweck geeignete Konsistenz erhält.
  • Die Zusatzstoffe brennen später aus und hinterlassen dabei viele winzige Poren, die die Wärmeleitfähigkeit des Ziegels verringern und so den Wärmeschutz erhöhen. Die sehr kleinen Luftlöcher gaben den Ziegeln einst ihren Namen (Porenziegel). 
  • Anschließend wird die Masse stranggepresst. Sie wird durch eine Öffnung gedrückt, sodass ein Endlosstrang entsteht. Dabei hinterlassen die Kerneinsätze unterschiedliche Arten von Lochungen. Dann teilt ein Draht die vorgeformte Masse in gleich große Ziegel. 
  • Die Porotonziegel werden 24 bis 48 Stunden lang bei maximal 100 Grad in einer Trockenkammer getrocknet und dann mehrere Stunden bei Temperaturen zwischen 900 und 1200 Grad Celsius gebrannt.
  • Die Trocknung entzieht dem Ziegel-Rohling den zuvor zugesetzten Wasserdampf und verhindert so das Entstehen von Rissen.
  • Zur Erhöhung der schalldämmenden Eigenschaften mischt man dem Ton Naturstein- oder Kalkmehl bei, die die Rohdichte der Ziegel erhöhen. 

Was muss man bei Hochloch-Ziegeln beachten?

  • Falls Sie Poroton-Ziegel verwenden möchten, sollten Sie unbedingt die entsprechende Fachanweisung beachten. 
  • Für die Tragfähigkeit und Festigkeit Ihrer Konstruktion sind vor allem die genaue Ausrichtung der Mauer und das Überbindemaß entscheidend.
  • Poroton-Ziegel, die als Planziegel eingesetzt werden, sind exakt bemaßt. Man verlegt sie im Dünnbettmörtel-Verfahren mithilfe eines Mörtelschlittens. Die Stoßfugen müssen jedoch nicht vermörtelt werden.
  • Die erste Steinreihe setzen Sie in ein ausreichend dickes Mörtelbett (P III Mörtel). 
  • Wenn Sie Ihre Hochloch-Ziegel fachgerecht vom Handwerker verlegen lassen möchten, können wir Ihnen einen seriösen Partner in Ihrer Nähe empfehlen. Kontaktieren Sie uns doch einfach. 
 
 

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