Spachtel- / Fugmasse / Ansetzbinder

Ansetzbinder: optimaler Haftkleber für viele Trockenbau-Anwendungen

Ansetzbinder wird immer dann benötigt, wenn spezielle Platten wie beispielsweise Rigips auf Mauerwerk oder Beton befestigt werden müssen. Der Kleber mit der starken Haftkraft ist im modernen Trockenbau mittlerweile unverzichtbar und lässt sich kinderleicht verarbeiten, wenn man dabei einige wesentliche Details beachtet.

Was sind Ansetzbinder?

Ein Ansetzbinder ist ein spezieller pulverförmiger Kleber für den Innenbereich von Häusern, der vor seiner Verwendung erst noch in Wasser eingerührt wird. Man mischt ihn im Verhältnis 1 kg auf 0,6 l Wasser an und verrührt ihn zwei Minuten später so lange mit einem Quirl, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Er hat dann eine pastöse Konsistenz. Dank seiner speziellen Rezeptur vermischt er sich schnell mit dem hinzugefügten Wasser. Man nennt den Ansetzbinder manchmal fälschlicherweise auch Klebespachtel. Auch wenn er eine ähnliche Konsistenz wie Fugenspachtel hat, darf man ihn unter gar keinen Umständen als Spachtelmasse zum Verfugen einsetzen. 
Der Ansetzkleber ist ein Haftkleber, der die Aufgabe hat, bestimmte Baustoffe auf geeigneten Untergründen dauerhaft zu fixieren. Er enthält als Hauptinhaltsstoff Stuckgips, dem noch Zusätze beigemischt werden, die genau auf seinen Anwendungsbereich abgestimmt sind. Die meisten pulverförmigen Kleber für den Trockenbau haben eine Körnung von maximal 0,6 mm und eine Druckfestigkeit von mehr als 2,0 N/mm². 
Es empfiehlt sich, den nicht brennbaren Ansetz-Binder innerhalb von höchstens 35 Minuten zu verarbeiten, da er danach zu steif dafür ist. 

Wofür setzt man Ansetzbinder ein?

Ansetzbinder wird im Trockenbau zum Anbringen von Gipskartonplatten auf Putz eingesetzt. Er wird als Kleber bei der Verarbeitung von Rigips Platten, Rigips Vorsatzschalen auf Faserdämmstoff-Platten, Gipsfaserplatten und wärmedämmenden Verbundplatten verwendet. Der gipsbasierte Kleber haftet auf Betonwänden genauso gut wie auf rauen saugenden Untergründen. Art und Größe der anzubringenden Platten und die Beschaffenheit des Untergrundes bestimmen, welchen Abstand die Kleber-Batzen zueinander haben müssen. Nahe der Tür und unmittelbar neben Waschbecken und Konsolen zu fixierende Gipsfaserplatten müssen auf der Rückseite vollflächig mit Ansetzbinder bestrichen werden um Hohlräume zu vermeiden. Zwischen den einzelnen Platten sowie zwischen Platten und angrenzenden Bauteilen befindet sich idealerweise ein Mindestabstand von 5 bis 7 Millimetern. Ansetzbinder des Markenherstellers Knauf können Sie im Gebhardt Onlineshop bestellen! 

Welche Vorteile haben Ansetzbinder?

Der gipsgebundene Kleber Knauf „Perlfix“

  • lässt sich schnell und unkompliziert zubereiten
  • ist einfach und wie eine Paste zu verarbeiten
  • hat eine hohe Ergiebigkeit
  • verfügt über eine starke Haftwirkung
  • verhärtet nach dem Aufbringen innerhalb von 10 Minuten, sodass der zu verklebende Baustoff umgehend fixiert wird

Was muss man bei Ansetzbindern beachten?

  • Ansetzbinder darf nur in sauberen Behältern mit sauberem Wasser und sauberem Werkzeug verarbeitet werden. Ist das nicht der Fall, könnte es zu einer veränderten Verarbeitungszeit kommen.
  • Der Spezialkleber sollte unbedingt nur auf völlig trockenem Untergrund angebracht werden (saugfähiger Beton: maximal 3 Gew. %). Außerdem muss die Wand eben, fest und gegen aufsteigende Feuchtigkeit isoliert sein. 
  • Befindet sich auf dem Mauerwerk bröckeliger oder loser Putz, sollten Sie diesen zuerst entfernen. Dasselbe gilt für Farbanstriche, Tapetenkleister und Tapetenreste, Fett, Öl, Schmutz und Staub. 
  • Trennmittel, die auf dem Untergrund einen Schmierfilm hinterlassen wie zum Beispiel Schalöl und Schalwachs, müssen ebenfalls zuerst beseitigt werden. 
  • Saugende Untergründe bedürfen keiner vorherigen Behandlung mit speziellen Produkten. Nicht saugender Beton sollte vor dem Kontakt mit dem Ansetzbinder unbedingt mit einem Haftvermittler bestrichen werden. 
  • Saugt der Untergrund unregelmäßig oder zu stark, empfiehlt es sich, ihn ebenfalls mit speziellen Produkten vorzubereiten.
  • Damit der Ansetzbinder gut trocknet, lüften Sie den Raum am besten häufig für kurze Zeit und drehen im Winter die Heizung ein wenig auf. 
  • Der Kleber darf nicht bei Temperaturen unter 5 °C oder über 30 °C verarbeitet werden. 
  • Fängt er an, sich zu versteifen, sollten Sie sich unbedingt eine frische Portion Klebemittel anrühren. 
  • Ansetzbinder eignen sich nicht zur Anwendung auf Fachwerk und darf außerdem nicht auf Lehmputz und Lehm angebracht werden.

Wie arbeitet man mit Ansetzbindern?

Für Ihre Arbeit mit Ansetzbindern benötigen Sie keine speziellen Werkzeuge. Sie bereiten sich eine kleine Menge Material vor. Da der Kleber schnell aushärtet, rühren Sie am besten immer nur so viel davon an, wie Sie in der Folgezeit verwenden können. Sie tragen den Ansetzbinder an den Längskanten der Platten in Streifen und auf der restlichen Plattenfläche in mehreren Batzen von mindestens 5 mm Höhe möglichst gleichmäßig auf der Rückseite der Gipskartonplatte auf. Anschließend drücken Sie sie lot- und winkelgerecht gegen die Wand und klopfen sie mit der Richtlatte an. Nach etwa 10 Minuten sollten Sie den Sitz Ihrer Platten unter keinen Umständen mehr verändern. 
Hat Ihre Wand kleinere Unebenheiten bis etwa 20 mm, bringen Sie die Batzen mit etwas mehr Ansetzbinder-Masse auf. So können Sie Ihre Platten an der Wand später noch etwas korrigieren. Bei größeren Höhenunterschieden ist eine Unterfütterung erforderlich. Für eine optimale Haftung auf dem Untergrund schlagen Sie vor dem Anbringen der Gipskartonplatten mit der Hammerspitze viele kleine Löcher in den Putz. 

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Ansetzbinder: optimaler Haftkleber für viele Trockenbau-Anwendungen

Ansetzbinder wird immer dann benötigt, wenn spezielle Platten wie beispielsweise Rigips auf Mauerwerk oder Beton befestigt werden müssen. Der Kleber mit der starken Haftkraft ist im modernen Trockenbau mittlerweile unverzichtbar und lässt sich kinderleicht verarbeiten, wenn man dabei einige wesentliche Details beachtet.

Was sind Ansetzbinder?

Ein Ansetzbinder ist ein spezieller pulverförmiger Kleber für den Innenbereich von Häusern, der vor seiner Verwendung erst noch in Wasser eingerührt wird. Man mischt ihn im Verhältnis 1 kg auf 0,6 l Wasser an und verrührt ihn zwei Minuten später so lange mit einem Quirl, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Er hat dann eine pastöse Konsistenz. Dank seiner speziellen Rezeptur vermischt er sich schnell mit dem hinzugefügten Wasser. Man nennt den Ansetzbinder manchmal fälschlicherweise auch Klebespachtel. Auch wenn er eine ähnliche Konsistenz wie Fugenspachtel hat, darf man ihn unter gar keinen Umständen als Spachtelmasse zum Verfugen einsetzen. 
Der Ansetzkleber ist ein Haftkleber, der die Aufgabe hat, bestimmte Baustoffe auf geeigneten Untergründen dauerhaft zu fixieren. Er enthält als Hauptinhaltsstoff Stuckgips, dem noch Zusätze beigemischt werden, die genau auf seinen Anwendungsbereich abgestimmt sind. Die meisten pulverförmigen Kleber für den Trockenbau haben eine Körnung von maximal 0,6 mm und eine Druckfestigkeit von mehr als 2,0 N/mm². 
Es empfiehlt sich, den nicht brennbaren Ansetz-Binder innerhalb von höchstens 35 Minuten zu verarbeiten, da er danach zu steif dafür ist. 

Wofür setzt man Ansetzbinder ein?

Ansetzbinder wird im Trockenbau zum Anbringen von Gipskartonplatten auf Putz eingesetzt. Er wird als Kleber bei der Verarbeitung von Rigips Platten, Rigips Vorsatzschalen auf Faserdämmstoff-Platten, Gipsfaserplatten und wärmedämmenden Verbundplatten verwendet. Der gipsbasierte Kleber haftet auf Betonwänden genauso gut wie auf rauen saugenden Untergründen. Art und Größe der anzubringenden Platten und die Beschaffenheit des Untergrundes bestimmen, welchen Abstand die Kleber-Batzen zueinander haben müssen. Nahe der Tür und unmittelbar neben Waschbecken und Konsolen zu fixierende Gipsfaserplatten müssen auf der Rückseite vollflächig mit Ansetzbinder bestrichen werden um Hohlräume zu vermeiden. Zwischen den einzelnen Platten sowie zwischen Platten und angrenzenden Bauteilen befindet sich idealerweise ein Mindestabstand von 5 bis 7 Millimetern. Ansetzbinder des Markenherstellers Knauf können Sie im Gebhardt Onlineshop bestellen! 

Welche Vorteile haben Ansetzbinder?

Der gipsgebundene Kleber Knauf „Perlfix“

  • lässt sich schnell und unkompliziert zubereiten
  • ist einfach und wie eine Paste zu verarbeiten
  • hat eine hohe Ergiebigkeit
  • verfügt über eine starke Haftwirkung
  • verhärtet nach dem Aufbringen innerhalb von 10 Minuten, sodass der zu verklebende Baustoff umgehend fixiert wird

Was muss man bei Ansetzbindern beachten?

  • Ansetzbinder darf nur in sauberen Behältern mit sauberem Wasser und sauberem Werkzeug verarbeitet werden. Ist das nicht der Fall, könnte es zu einer veränderten Verarbeitungszeit kommen.
  • Der Spezialkleber sollte unbedingt nur auf völlig trockenem Untergrund angebracht werden (saugfähiger Beton: maximal 3 Gew. %). Außerdem muss die Wand eben, fest und gegen aufsteigende Feuchtigkeit isoliert sein. 
  • Befindet sich auf dem Mauerwerk bröckeliger oder loser Putz, sollten Sie diesen zuerst entfernen. Dasselbe gilt für Farbanstriche, Tapetenkleister und Tapetenreste, Fett, Öl, Schmutz und Staub. 
  • Trennmittel, die auf dem Untergrund einen Schmierfilm hinterlassen wie zum Beispiel Schalöl und Schalwachs, müssen ebenfalls zuerst beseitigt werden. 
  • Saugende Untergründe bedürfen keiner vorherigen Behandlung mit speziellen Produkten. Nicht saugender Beton sollte vor dem Kontakt mit dem Ansetzbinder unbedingt mit einem Haftvermittler bestrichen werden. 
  • Saugt der Untergrund unregelmäßig oder zu stark, empfiehlt es sich, ihn ebenfalls mit speziellen Produkten vorzubereiten.
  • Damit der Ansetzbinder gut trocknet, lüften Sie den Raum am besten häufig für kurze Zeit und drehen im Winter die Heizung ein wenig auf. 
  • Der Kleber darf nicht bei Temperaturen unter 5 °C oder über 30 °C verarbeitet werden. 
  • Fängt er an, sich zu versteifen, sollten Sie sich unbedingt eine frische Portion Klebemittel anrühren. 
  • Ansetzbinder eignen sich nicht zur Anwendung auf Fachwerk und darf außerdem nicht auf Lehmputz und Lehm angebracht werden.

Wie arbeitet man mit Ansetzbindern?

Für Ihre Arbeit mit Ansetzbindern benötigen Sie keine speziellen Werkzeuge. Sie bereiten sich eine kleine Menge Material vor. Da der Kleber schnell aushärtet, rühren Sie am besten immer nur so viel davon an, wie Sie in der Folgezeit verwenden können. Sie tragen den Ansetzbinder an den Längskanten der Platten in Streifen und auf der restlichen Plattenfläche in mehreren Batzen von mindestens 5 mm Höhe möglichst gleichmäßig auf der Rückseite der Gipskartonplatte auf. Anschließend drücken Sie sie lot- und winkelgerecht gegen die Wand und klopfen sie mit der Richtlatte an. Nach etwa 10 Minuten sollten Sie den Sitz Ihrer Platten unter keinen Umständen mehr verändern. 
Hat Ihre Wand kleinere Unebenheiten bis etwa 20 mm, bringen Sie die Batzen mit etwas mehr Ansetzbinder-Masse auf. So können Sie Ihre Platten an der Wand später noch etwas korrigieren. Bei größeren Höhenunterschieden ist eine Unterfütterung erforderlich. Für eine optimale Haftung auf dem Untergrund schlagen Sie vor dem Anbringen der Gipskartonplatten mit der Hammerspitze viele kleine Löcher in den Putz. 

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